SPD 60plus fordert mehr Steuergerechtigkeit

Veröffentlicht am 20.11.2011 in Bundespolitik

Die Arbeitsgemeinschaft 60plus im SPD-Unterbezirk Waldeck-Frankenberg fordert eine Steuerreform, die die unteren und mittleren Einkommensschichten spürbar entlastet. In einer Mitgliederversammlung in Vöhl-Herzhausen referierte Helmut Wettlaufer aus Knüllwald über die Ziele der SPD für mehr Steuergerechtigkeit. Wettlaufer ist Mitglied des SPD-Bezirksvorstandes Hessen-Nord und arbeitet in der Finanzverwaltung.

Er kritisierte insbesondere den Wegfall der Vermögenssteuer seit 1996, der einen Verlust von 10 Milliarden € (in Hessen 1 Milliarde €) ausmache. Da die Kreise und Kommunen immer weniger Geld zur Verfügung haben, werden die Bürger aber auch hier immer mehr belastet. Weiter ging Wettlaufer noch auf Fragen zur Rentenbesteuerung ein und erklärte in der Diskussion u. a., dass Rentner, wenn sie keine großen Nebeneinkünfte haben, aufgrund der hohen Freibeträge keine Steuern zahlen müssen.

Zum Schluss der Sitzung berichtete Friedhelm Becker aus Korbach über den Bundeskongress der AG 60plus, an dem er als Delegierter teilgenommen hatte. Bei den Neuwahlen wurde die bisherige Bundesvorsitzende Erika Drecoll zur Ehrenvorsitzenden gewählt, neue Bundesvorsitzende wurde Angelika Graf aus Bayern.

Kreisvorsitzender Günther Trachte dankte dem Referenten Helmut Wettlaufer für seine fachkundigen Ausführungen und bedankte sich auch bei Friedhelm Becker für die Informationen aus dem Bundesverband der AG 60plus.

Im Bild von links nach rechts: Helmut Wettlaufer (Knüllwald), Kreisvorsitzender Günther Trachte (Korbach), Friedhelm Becker (Korbach), stellv. Kreisvorsitzender Dieter Gießing (Gemünden).

 

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