Die Äußerungen des Kreisvorsitzenden der Jungliberalen, Elias Knell, zum Stand der Verhandlungen über das Anruf-Sammeltaxi-Angebot im Landkreis sieht der SPD Unterbezirksvorsitzende Dr. Christoph Weltecke wenig hilfreich an. „Die AST-Verkehre wurden keineswegs gekündigt, sondern die Laufzeiten sind aufgrund gesetzlicher Vorgaben begrenzt und der Landkreis daher verpflichtet, in gewissen Abständen eine Neuausschreibung durchzuführen; genau das ist jetzt geschehen“
Deshalb bedeute die Tatsache, dass für einige Linien bislang keine Angebote vorliegen natürlich nicht, dass der Verkehr auf diesen Strecken tatsächlich auch eingestellt werden müsse. Je nach Linie liefen die Verträge noch bis Ende Januar bzw. Ende März. Es bliebe somit noch Zeit, um nach Alternativen zu suchen und daran arbeite der Landkreis bzw. die von diesem mit der Organisation und Durchführung des ÖPNV-Angebotes beauftragte EWF GmbH bereits mit Hochdruck.
„Es ist derzeit für die Jungliberalen charakteristisch, dass man sich lieber destruktiv und nörgelnd als handlungsorientiert und zielführend gibt“, kritisierte der SPD-Chef. Handeln verlange aber Konzepte und die fehlten den Liberalen offensichtlich. Die JuLis verbreiteten einmal mehr Unruhe in der Bevölkerung und gefährdeten damit eher den Erfolg der Verhandlungen als ihn zu befördern. „Ich weiß, dass der Landrat die Angelegenheit persönlich mit großem Nachdruck betreibt“, stellte Weltecke klar.
„Die JuLis könnten sich ein Beispiel an Dr. Kubat nehmen, denn er handelt und beschränkt sich nicht aufs Klagen“.