Diemelstadt Bei einer Klausurtagung aller Kandidatinnen/en für die Stadtverordnetenversammlung ließen die Genossinnen und Genossen der SPD-Diemelstadt zunächst die vergangene Legislaturperiode Revue passieren. Anschließend berieten sie die für die kommenden fünf Jahre anstehenden Themen. Fraktionsvorsitzender Markus Budde hob vor allem die großen Baumaßnahmen in Rhoden und Wrexen hervor. Insbesondere Wrexen hat durch das Stadtsanierungsprogramm viel an Attraktivität in seinem Erscheinungsbild gewonnen.
Durch den hohen Einsatz von Bürgermeister Schröder und dem ersten Stadtrat Dieter Oderwald konnte gemeinsam mit Landrat Dr. Reinhard Kubat eine optimale Lösung für das Rhoder Schloss gefunden werden. Die SPD-Fraktion im Kreisparlament schaffte es, auch gegen den Willen der CDU, die erforderliche Mehrheit für die Sanierung zu bekommen. „Heute haben auch die Gegner hoffentlich eingesehen, dass es die richtige Entscheidung war“, so erster Stadtrat Dieter Oderwald.

In allen Stadtteilen konnte mit Hilfe der Ortsbeiräte und freiwilligen Bürgerinnen und Bürgern viel Zusätzliches erreicht werden. Die Unterstützung von allen Ortsbeiräten, Vereinen und Feuerwehren liegt der SPD auch weiterhin sehr am Herzen. Ein wichtiges Thema für die nächsten Jahre wird der Ausbau der Breitbandversorgung für alle Stadtteile sein. Hier sieht die SPD den größten Handlungsbedarf, um die heimische Wirtschaft konkurrenzfähig zu halten. Auch für die Bürger wird ein schnelles Internet immer wichtiger.
Ein weiterer großer Punkt in der Zukunft wird die immer älter werdende Bevölkerung sein, was auch leer stehende Gebäude zur Folge hat,. In der Vergangenheit hat die Diemelstadt schon unterstützend durch Ankauf und Abriss bei alten, nicht sanierungsfähigen Häusern, geholfen. Das gilt es zu intensivieren! Neue Baugebiete sind keine Lösungen. Ein weiterer Bestandteil zur Infrastruktur, genauso wie die Erneuerung von defekten Wasser- und Abwasserleitungen. Investitionen mit Augenmaß, dass muss im Vordergrund stehen. Nur so können wir einer zu hohen Verschuldung der Diemelstadt entgegenwirken. „Was ansonsten zur Folge hätte, dass die Aufsichtsbehörden das Ruder in Diemelstadt übernehmen würden", so Fraktionsvorsitzender Markus Budde „und das will keiner“!
Zum Abschluss macht die SPD-Diemelstadt deutlich, dass auch weiterhin Kindertagesstätten und Bauhof, unter Regie der Stadt laufen sollen. Ausgliederungen, in Eigenbetriebe, wird es mit der SPD nicht geben! Freuen würde man sich über eine hohe Wahlbeteiligung, was die größte Belohnung für alle antretenden Parteien und Kandidaten wäre.