04.12.2014 in Presse von SPD Waldeck-Frankenberg

Dr. Daniela Neuschäfer und Bürgermeister Björn Brede: „Leerstehende Gebäude für Flüchtlingsunterbringung nutzen“

 

Wiesbaden/Frankenau. Die Landtagsabgeordnete Dr. Daniela Neuschäfer traf sich anlässlich der SPD-Mitgliedsversammlung auch mit dem Bürgermeister Björn Brede. Thematisiert hatten sie den Leerstand im ländlichen Raum – wie auch in Frankenau – bezüglich einer möglichen Nutzung zur Unterbringung von Flüchtlingen.

Dr. Neuschäfer hatte mit ihren Kollegen diese Idee verfolgt und eine kleine Anfrage im September dieses Jahres gemeinsam mit den SPD-Abgeordneten Ernst-Ewald Roth, Norbert Schmitt und Marius Weiß an die Landesregierung gestellt. In Erfahrung bringen wollten sie, welche leerstehenden Gebäude des hessischen Immobilienmanagements (HI) für die Flüchtlingsunterbringung kurzfristig mit geringem oder überschaubarem Aufwand nutzbar gemacht werden könnten. Finanzminister Schäfer antwortete auf die Anfrage Ende November, sodass Neuschäfer in der  Frankenauer SPD-Fraktionssitzung darüber Bericht erstatten konnte.

03.12.2014 in Presse von SPD Waldeck-Frankenberg

Schaub (SPD): „Es bleibt dabei: Unkonventionelles Fracking darf in Nordhessen nicht ermöglicht werden“

 

Die nordhessische SPD hat ihre ablehnende Haltung zum unkonventionellem Fracking bekräftigt „Wir wollen keine Erdgassuche mit dieser unausgereiften Technik in Nordhessen“, bekräftigt der SPD-Bezirksvorsitzende Manfred Schaub nach der jüngsten Sitzung des Bezirksvorstands. Nordhessen hat ein dichtes Netz von Trink- und Heilwassergebieten, sowie eine weitestgehend intakte Umwelt, die geschützt werden müssen.

Der von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) vorgelegte Gesetzentwurf ist aus Sicht der nordhessischen SPD eine deutliche Verbesserung gegenüber der jetzigen Rechtsgrundlage. Künftig gibt es ein klares Fracking Verbot in sensiblen Bereichen wie Wasserschutz- oder Naturschutzgebieten und Nationalparks wie dem Kellerwald wird dauerhaft verboten“, so Schaub.

03.12.2014 in Presse von SPD Waldeck-Frankenberg

Trauer um Frank-Martin Neupärtl - Landrat des Schwalm-Eder-Kreises verstorben

 

Die nordhessische SPD trauert um Landrat Frank-Martin Neupärtl, der nach langer schwerer Krankheit im Alter von 53 Jahren verstorben ist. SPD-Bezirksvorsitzender Manfred Schaub würdigte Neupärtl als herausragenden Sozialdemokraten, der sich stets für die Ziele seiner Partei eingesetzt hat.

Frank-Martin Neupärtl hat, besonders in seinem Heimatkreis, viele Spuren hinterlassen. Über 30 Jahre trug er dort politische Verantwortung. Zunächst als ehrenamtliches Mitglied des Kreistages, ab 1998 hauptamtlich als Erster Kreisbeigeordneter. Von 2002 bis zu seinem Tod war er Landrat. Unter seiner Verantwortung wurde der Schwalm-Eder-Kreis zu einem starken Wirtschaftsstandort in Nordhessen.

03.12.2014 in Presse von SPD Waldeck-Frankenberg

3. Dezember 2014 - Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung

 

„Auch in diesem Jahr findet der Internationale Tag der Menschen mit Behinderung am 3. Dezember statt. Er trägt dazu bei, auf die Lebenssituation der in Deutschland lebenden Menschen mit Behinderungen aufmerksam zu machen. Zugleich erinnert er an die gesellschaftliche Verpflichtung, umfassende Teilhabe, Gleichberechtigung und Selbstbestimmung für Menschen mit Behinderungen zu ermöglichen.“ Dies sagt die SPD-Landtagsabgeordnete Dr. Daniela Neuschäfer.

In ihrem Wahlkreis - dem Frankenberger Land und in Bad Wildungen - leben viele Menschen mit Behinderungen, die täglich einen großen Teil an Hilfe und Zuwendung benötigten und am alltäglichen Leben teilhaben wollen. Weltweit leben eine Milliarde Menschen mit Behinderungen. Allein in Deutschland sind es rund 17 Millionen Erwachsene, die mit einer gesundheitlichen Beeinträchtigung oder chronischen Krankheit leben, davon 9,6 Millionen mit einer amtlich anerkannten Behinderung. „Die Lebensrealität vieler Menschen mit Behinderungen liegt jedoch weit entfernt von dem im Rahmen der UN-Behindertenrechtskonvention geforderten Idealzustand.“

02.12.2014 in Presse von SPD Waldeck-Frankenberg

Aufklärung über Gefahren von K.o.-Tropfen: Land Hessen hat Nachholbedarf

 

Wiesbaden/Frankenberg. In den letzten Jahren wird immer wieder vom kriminellen Einsatz so genannter K.o.-Tropfen (Gamma-Hydroxybuttersäure – GHB) bei Raub- und Sexualdelikten berichtet. Die Dunkelziffer ist dabei erheblich höher als die verzeichneten Fälle. K.o.-Tropfen sind Drogen, die einen Menschen bewusstlos, hilflos und/oder handlungsunfähig machen. Rückwirkend können sich Betroffene an diesen Wachzustand nicht mehr erinnern.

Der Einsatz von GHB ist verhängnisvoll und findet oftmals in Diskotheken, Kneipen, auf Partys und/oder im Freundeskreis statt und hat Bewusstseinslosigkeit zur Folge. GHB ist geschmacks- und geruchslos und nur wenige Stunden nach Verabreichung nachweisbar. Die geringe Aufklärungsquote und die kurze Nachweisbarkeit der Substanzen verschärfen die Problematik.