23.11.2009 in Landkreis von SPD Waldeck-Frankenberg
Mit einigem Entsetzen reagiert die SPD Waldeck-Frankenbergs auf die Entscheidung des Verwaltungsgerichts in Kassel, die B 252 für den LKW-Verkehr wieder uneingeschränkt freizugeben. „Wir nehmen diese Entscheidung nicht hin!“, erklärt Unterbezirksvorsitzender Karl-Heinz Stadtler.
Er erinnert an Verkehrszählungen, die die SPD-Ortsvereine von Twistetal und Vöhl im Juli und August 2005 durchgeführt hatten, um die Belastung für die Bürgerinnen und Bürger an dieser meistbefahrenen Straße des Landkreises festzustellen. An einem Freitagnachmittag registrierten zum Beispiel die Zähler in der Ortsdurchfahrt Twiste 903 Fahrzeugbewegungen; alle vier Sekunden fuhr ein Fahrzeug vorbei, alle 34 Sekunden war es ein LKW. An einem Dienstag zählten die Vöhler Genossen in Dorfitter 146 Brummis in einer Stunde; alle 25 Sekunden fuhr also ein LKW vorbei. Auch der Anteil der nicht aus Waldeck-Frankenberg, dem Hochsauerlandkreis und dem Landkreis Marburg-Biedenkopf wurde ermittelt: er lag zwischen 60 und 70 Prozent. „Ich habe selbst mitgezählt und weiß deshalb, was Sache ist“, erklärt Stadtler, und er erinnert sich noch lebhaft an eine Frau, die in Herzhausen im Laufschritt die Straße überqueren musste, da die Fahrzeugdichte so hoch war und der Verkehr mit nur wenig re-duzierter Geschwindigkeit durch den Ort raste. „So etwas darf nicht wieder zum Dauerzustand werden“, meint er.
27.09.2009 in Bundespolitik von SPD Waldeck-Frankenberg
SPD-Landeschef Thorsten Schäfer-Gümbel unterstützte die Bundestagskandidaten Ullrich Meßmer und Dr. Edgar Franke am 25. September in seiner "Endspurt-Tour". In Frankenberg und Korbach kamen viele Interessierte zum Stand der SPD in der Fußgängerzone. Thorsten Schäfer-Gümbel kam so gut an, dass er auch gleich 2 neue Mitglieder für die SPD Waldeck-Frankenberg gewinnen konnte. Mehr Bilder gibt es hier.
03.06.2009 in Landkreis von SPD Waldeck-Frankenberg

Von links: Uwe Schmidt, Dr. Reinhard Kubat, Stefan Reuß, Bertram Hilgen
Am Dienstagabend traf Dr. Reinhard Kubat, Bürgermeister von Frankenau und Kandidat für die Position des Landrats von Waldeck-Frankenberg, mehrere nordhessische Spitzenpolitiker. Kassels Oberbürgermeister Bertram Hilgen, Stefan Reuß, Landrat des Werra-Meißner-Kreises, und Uwe Schmidt, ab 1. Juli Landrat des Landkreises Kassel, trafen sich mit Kubat in Bad Wildungen zu einem Informationsaustausch. Anschließend gaben sie in einem Gespräch mit Pressevertretern Auskunft über die erörterten Themen.
Wichtigster Wunsch der Gesprächspartner von Dr. Kubat: Der Landkreis Waldeck-Frankenberg, hinsichtlich der Fläche größter Kreis Hessens, solle sich stärker in die nordhes-sische Gemeinschaft integrieren und bei gemeinsamen Projekten nicht länger abseits bleiben. Hilgen meinte, auch in Waldeck-Frankenberg müsse Nordhessen zur Chefsache werden. Bei Zusammenkünften auf Nordhessenebene seien die Landkreise durch ihre Landräte bzw. die kreisfreie Stadt Kassel durch ihren Oberbürgermeister vertreten. Lediglich Waldeck-Frankenberg lasse sich bisher durch ein anderes Mitglied des Kreisausschusses vertreten.
Als aktuell wichtigstes gemeinsames Thema in Nordhessen bezeichnete Hilgen Maßnahmen im Bereich der Energieeffizienz und der Versorgung mit regenerativen Energien. Ein gemein-sam aufgestellter Masterplan sehe die Schaffung von 20.000 Arbeitsplätzen bis zum Jahre 2020 vor. Leider sei Waldeck-Frankenberg derzeit nicht dabei.
Dr. Kubat sieht in einer Beteiligung des Landkreises an diesem Projekt eine Chance, dem demographischen Wandel entgegenzuwirken. „Junge Menschen bleiben hier, wenn sie in ih-rer Heimat qualifizierte Arbeitsplätze finden“, meinte er; so könne man den ländlichen Raum stärken.
Landrat Reuß nannte den Tourismus als weitere gemeinsame Aufgabe Nordhessens. Nach anfänglichen Schwierigkeiten habe man nun eine angemessene Form der Kooperation gefun-den. Messetermine und bestimmte Bereiche der Werbung würden zentral gemanagt; den tou-ristischen Arbeitsgemeinschaften und Gesellschaften bleibe aber genug Raum zur Vorstellung eigener Angebote. Waldeck-Frankenberg sei hessische Tourismushochburg und deshalb wich-tiger Partner der nordhessischen Gemeinschaft; andererseits könne Waldeck-Frankenberg aber auch von Veranstaltungen anderer Landkreise und der Stadt Kassel – z.B. der Documen-ta - profitieren.
Uwe Schmidt (Kassel-Land) nannte den Verkehr als eine weitere gemeinsame Aufgabe Nordhessens. Zwar müsse jeder Landkreis mit seinen jeweiligen Nachbarn – der Landkreis Kassel mit südniedersächsischen, ostwestfälischen und ostthüringischen Kreisen – kooperie-ren, aber der Nordhessische Verkehrsverbund sei gemeinsame Angelegenheit aller nordhessi-schen Landkreise, und Waldeck-Frankenberg könne seine Interessen nur bei aktiver Mitarbeit vertreten.
Dr. Reinhard Kubat sicherte zu, im Falle seiner Wahl zum Landrat zu einem verlässlichen Partner der nordhessischen Landkreise zu werden. „Gemeinsam sind wir stark“, zitierte er eine alte Turnerweisheit und bezog dies sowohl auf den Landkreis Waldeck-Frankenberg als auch auf das nördliche Hessen.
16.05.2009 in Europa von SPD Waldeck-Frankenberg
„Ich bin kurz nach dem Krieg geboren. Ich werde aller Voraussicht nach zu jener Generation in Deutschland gehören, die am Ende des Lebens von sich sagen kann, dass sie – vielleicht als erste Generation überhaupt – keinen Krieg erlebt hat und dass auch ihre Kinder keinen Krieg in Deutschland und Europa erleben werden.“
So schloss Martin Schulz, Spitzenkandidat der deutschen SPD für die Europawahl seine Ansprache beim Bezirksparteitag der nordhessischen Sozialdemokraten zu Europa und erntete entsprechenden Applaus. Sicher nannten weitere Redner – unter ihnen auch Barbara Weiler, die Nordhessen auch im nächsten europäischen Parlament vertreten möchte – viele andere Gründe für Europa; aber dieser eine – die Sicherung des Friedens auf unserem Kontinent – war und ist die ganz große Leistung der Europäischen Union.

Gern nahm deshalb die Waldeck-Frankenberger Delegation Barbara Weiler für ein Gruppenfoto in die Mitte. Ebenfalls in der ersten Reihe: Iris Ruhwedel (Frankenau) und Monika Svoboda (Volkmarsen), die zu Beisitzerinnen im Bezirksvorstand der nordhessischen Sozialdemokraten gewählt wurden.