Korbach. Vor knapp einem Jahr nahm der Pflegestützpunkt im Landkreis Waldeck-Frankenberg seine Arbeit auf. Das baldige Jubiläum war Anlass für eine Delegation der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen Waldeck-Frankenberg mit der ASF-Vorsitzenden Daniela Neuschäfer sowie für den Unterbezirksvorsitzenden Dr. Christoph Weltecke, sich umfassend zu informieren und gemeinsam mit den Mitarbeitern eine erste Bilanz zu ziehen.
Der Pflegestützpunkt, der in gemeinsamer Trägerschaft der Pflege- und Krankenkassen sowie des Landkreises Waldeck-Frankenberg ermöglicht wird, hat zur Aufgabe, umfassend, unabhängig und wettbewerbsneutral über wohnortsnahe und individuelle Hilfs- und Pflegeangebote zu informieren. „Wir verstehen uns als Lotsen, die Wege aufzeigen, auf bestehende Angebote hinweisen und Kontakte zur Verfügung stellen“, beschreibt Mitarbeiterin Gabriele Dübbert ihre Arbeit. Ihr Kollege Matthias Engel ergänzt: „Wir bauen auf eine flächendeckende Kooperation zwischen stationären und ambulanten Pflegeangeboten sowie Servicedienstleistern. Wir sind ein gut vernetztes Informationsforum.“
Auf Nachfrage der Sozialdemokraten bestätigte Engel, dass der Pflegestützpunkt verstärkt Netzwerkarbeit betreibe und bereits jetzt verschiedenste Partner z.B. aus Städten und Gemeinden, Kliniken, Verbänden (DRK, VdK etc.), Krankenkassen gewinnen konnte. Marion Bayan, Leiterin des Fachdienstes Soziale Angelegenheiten, erinnerte sich, dass der Pflegestützpunkt anfänglich als konkurrierende Institution beurteilt wurde. Erfreulicherweise werte man die Beratungsstelle heute, so wie angedacht, als Ergänzung. Dennoch sei die Arbeit des Pflegestützpunktes noch nicht umfassend bekannt: Viele Familien wüssten nicht, dass der Pflegestützpunkt eine erste Anlaufstelle für Frage- und Problemstellungen sei, so der Eindruck von Dübbert und Engel. Daher sicherten die Sozialdemokraten ihre Unterstützung zu, die Arbeit des Pflegestützpunktes zu bewerben.

„Der Pflegestützpunkt ist eine hervorragende Anlaufstelle für Pflegebedürftige aller Altersstufen und deren Angehörigen. Die Mitarbeiter haben binnen kurzer Zeit bereits einer Vielzahl von Menschen mit ihren Angeboten helfen können. Der Pflegestützpunkt ist eine wichtige Institution für den Landkreis und eine wertvolle Unterstützung für Menschen, die Rat suchen.“, waren sich Neuschäfer und Weltecke einig.