Eine Lebenspraxis für Gerechtigkeit und Solidarität - Mitgliederehrung der SPD Waldeck-Frankenberg

Veröffentlicht am 20.02.2011 in Presse

Statt knallroter Kaffeetasse signalisiert der silberfarbene Ehrenbecher das besondere Engagement langjähriger Mitglieder der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Er wurde durch Karl-Heinz Stadtler, Dr. Reinhard Kubat und Reinhard Kahl überreicht.

Sie alle zeichnen sich aus durch außergewöhnlich aktives sozialdemokratisches Engagement: Der Korbacher Hermann Hein genau wie die Bad Arolser Dieter Waßmuth, Siegmar Mayer und Rolf Oehlert, der als „Arbeitstier“ des Ortsvereins und tragende Kraft bei Infoständen gilt. Jeder der elf Männer zeigte im Leben, dass sozialdemokratisches Handeln bedeutet, sich weit über Parteigrenzen hinaus für das Wohl anderer Menschen einzusetzen. Das brachte manch einem weitere Titel ein, so dem ehemaligen Vöhler Ortsbeirat Fritz Bock den als Ehrenmitglied im Ortsverein. Auch reicht kein einfacher Rückblick aus, um das Lebenswerk der ausgezeichneten Sozialdemokraten zu begreifen. 1977 war es beispielsweise, als Gerhard Elkmann mit der überragenden Mehrheit von 65,7% der Höringhäuser zum Ortsvorsteher gewählt wurde; für die SPD war Elkmann stellvertretender Ortsvereinsvorsitzender. Noch zwanzig Jahre länger ist es her, dass Heinrich Bodenhausen sein Parteibuch erhielt: Es datiert den Beitritt auf 1956. Später wurde Bodenhausen für seine Aktentasche bekannt, die zahlreiche Papiere zur Mitarbeit in der Kreisverwaltung, im Ausschuss für Gesundheit und soziale Angelegenheiten, in der Arbeiterwohlfahrt und bei der Altenpflege beherbergte. Bodenhausen bekam auf Grund des vielfältigen Engagements das Bundesverdienstkreuz und den Ehrenbrief des Landes Hessen verliehen. Besonders verdient machte sich SPD - Mitglied Helmut Pohlmann in Korbach mit der Erbauung der Mehrzweckhalle und Engagement bei der Altstadtsanierung. Und Dr. Michael Bodien erarbeitetete sich den Ehrenbecher der SPD durch Aktivität im Ortsbeirat Sachsenhausen, in der Stadtverordnetenversammlung Waldeck sowie als Fraktions-Schriftführer. Aus dem Kopf dagegen weiß der Bad Arolser Walter Erlemann alle Geburtstage und Jubiläen. Er organisiert als Mitgliederbeauftragter beständig gern Veranstaltungen vom Ausflug bis zum Schlachte-Essen. Darüber hinaus zeigte er Engagement als Postler sowie im Abwasserverband Diemel. Dagegen hatte sich vollkommen der Stadtpolitik Hans Peter Wagner in seiner Funktion als Stadtrat und Stadtverordneter Bad Arolsens gewidmet. Nun ist der überzeugte Kommunalpolitiker einer von sieben Trägern der Christian- Daniel- Rauch-Plakette, die ihn als Ehrenbürger der Stadt ausweist. Dort machten sich zwei weitere Sozialdemokraten auf gemeinsamen Felde stark: Dr. Siegfried Jopp als Lehrer der Christian Rauch Schule Bad Arolsen, als Vorstand der Volkshochschule und Leiter des Staatlichen Schulamts und Dieter Waßmuth als Mitglied im Ausschuss für Bildung und Kultur wollten mehr Wissen schaffen. Eine weitere Parallele verbindet die Männer: Mit der Chronik zum 80jährigen Bestehen der SPD Bad Arolsen schaffte Jopp ein ewig lesenswertes Werk. Aus Waßmuths Feder stammt die Chronik zur 750-Jahrfeier in Wetterburg. Aber auch Materialien auf Russisch übersetzte Dieter „Dimitri“ bislang immer gerne. Dass von allen ausgezeichneten Sozialdemokraten weitere Aktivität folgt, dafür steht als Exempel Siegmar Mayer, der als Mitglied der Viehmarktskommission stets dafür sorgte, dass in Arolsen jährlich etwas zu feiern ist. Erst im vergangenen Jahr 2010 wurde er als Arolser Schiedsmann bestimmt, und so ist klar: Für Gerechtigkeit kämpfen Sozialdemokraten auch in Zukunft. Auf die Ausstattung mit dem Becher folgten Speis und Trank: Hilmar Potente verwöhnte mit kulinarischen Leckerbissen die festlich gestimmten Männer, denn mit vollem Bauch engagiert es sich besser.

[Nina]
 

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