Karl- Heinz Stadtler erneut zum Unterbezirksvorsitzenden der SPD gewählt

Veröffentlicht am 08.12.2009 in Landkreis

Der neue UB-Vorstand, Quelle: HNA Waldeck-Frankenberg

Diskussionen und Wahlen beim Unterbezirksparteitag in der Henkelhalle

Am 05. Dezember hatte die SPD Waldeck- Frankenberg alle Delegierten der Ortsvereine zum Unterbezirksparteitag in die Vöhler Henkelhalle geladen. Auf der Tagesordnung standen neben Antragsberatungen auch Neuwahlen zum Unterbezirksvorstand.

Vorstandswahlen

Mit einer überwältigenden Mehrheit wurde Karl- Heinz Stadtler erneut zum Unterbezirksvorsitzenden gewählt. Seine neuen alten StellvertreterInnen sind weiterhin Christoph Weltecke aus Korbach, Hannelore Eckhardt aus Bad Arolsen und Andreas Schaake aus dem Edertal.

Als Kassierer wiedergewählt, wurde Günter Schmitt (Bromskirchen), sein Stellvertreter ist Walter Mombrei (Bad Wildungen).
Neue Schriftführerin ist Julia Pfefferle (Vöhl), ihr Stellvertreter ist Martin Dörflinger (Korbach).
Zur neuen Pressesprecherin wurde Anna- Katharina Kappelhoff (Willingen) gewählt.

Dem neuen Unterbezirksvorstand gehören außerdem neun BeisitzerInnen an:

Monika Svoboda (Volkmarsen)
Anna-Lena Schestag (Bad Wildungen)
Claudia Ranft (Bad Wildungen)
Klaus Hofmann (Allendorf/Eder)
Heinz-Jürgen Hammer (Gemünden)
Michael Hechsel (Diemelsee)
Andreas Schad (Bad Arolsen)
Angelika Kloske-Maar (Waldeck)
Hermann Hirt (Frankenberg)

Der Unterbezirksparteitag wählte außerdem Christoph Weltecke, Dr. Sven Bökenschmidt und Renate Egert zu Mitgliedern des Bezirksausschusses.

Antragsberatung

Der Parteitag setzte ein klares Signal in Richtung Neuanfang der SPD und folgte hiermit dem Beispiel des Parteivorsitzenden Sigmar Gabriel. Erste Zeichen setzten hierzu grundlegende Diskussionen zur Schulsozialarbeit in Waldeck- Frankenberg und die von schwarz-gelb geforderte Betreuungsprämie für Eltern, die ihre Kinder statt im Kindergarten zu Hause betreuen.

Die Delegierten des Unterbezirksparteitages stimmten für eine Luftuntersuchung in Korbach, eine Mitgliederkampagne in Waldeck-Frankenberg, und die erneute Bemühung um ein NPD-Verbot.

Besonders in der Diskussion um ein Verbot der NPD herrschte Einstimmigkeit, die Delegierten machten deutlich, dass ein NPD-Verbot unausweichlich ist, allerdings reiche dies allein nicht aus. Appelliert wurde an Bundes-, Landes- und Kreisebene, Aktivitäten gegen Rechtsextremismus zu unterstützen und sich aktiv für Initiativen gegen Rechtsextremismus einzusetzen.
Dieser Appell wurde von den beiden neu gewählten Bundestagsabgeordneten, Ullrich Meßmer und Dr. Edgar Franke, aufgenommen, mit der Zusage, sich auf Bundesebene in diesem Bereich zu engagieren.

Ehrungen

Für die beiden aus dem Amt geschiedenen Bundestagsabgeordneten Alfred Hartenbach und Gerd Höfer gab es lang anhaltende stehende Ovationen. Karl- Heinz Stadtler dankte ihnen für die langjährig hervorragend geleistete Arbeit im Wahlkreis und in Berlin.
„Mit Abgeordneten von eurem Kaliber würde sich wohl jeder gern schmücken“, so Stadtler in seiner Laudatio.

 

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