Klausurtagung des SPD-Unterbezirksvorstands in Burgwald

Veröffentlicht am 02.04.2012 in Landkreis

„Unser Potenzial sind die Ideen, die in den Köpfen unserer Mitglieder stecken, wir müssen sie teilen um sie für die tägliche politische Arbeit nutzbar zu machen“. Mit diesen Worten umschrieb SPD-Unterbezirksvorsitzender Dr. Christoph Weltecke (Korbach) die Zielsetzung einer zweitägigen Klausurtagung, zu der er das Gremium nach Burgwald eingeladen hatte.

Wichtige Themen wie die kommunal zu gestaltende Energiewende oder die Zukunft der ärztlichen Versorgung gelte es gemeinsam zu diskutieren. Darüber hinaus müsse die SPD im Landkreis in den nächsten Monaten einige wichtige Bürgermeisterwahlkämpfe bestreiten und bereite sich darauf vor einen Beitrag zum Regierungswechsel 2013 in Berlin und 2014 in Wiesbaden zu leisten. Die SPD sei eine mitglieder- und basisorientierte Partei, deshalb müsse der Impuls von unten, aus den Ortsvereinen und Unterbezirken kommen. Darauf habe man sich in Burgwald gezielt vorbereitet, so Weltecke.

„Wir haben für unsere Konferenz die Form einer Zukunftswerkstatt gewählt, die aus drei moderierten Phasen bestand“, erläuterte der Unterbezirksvorsitzende weiter. „Bevor wir Lösungen entwickeln konnten, mussten wir klären, wo genau die Probleme liegen“, schildert Weltecke die erste Phase der Zukunftswerkstatt. Daran anschließend folgte die Entwicklung utopischer Lösungsvorschläge. „Es gab keine Denkverbote, keinerlei Einschränkungen, wir haben jeden Gedanken gesammelt“, so Werkstattleiterin Katharina Kappelhoff (Usseln). Alle Genossinnen und Genossen seien aufgefordert gewesen, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen und ihre ganz persönlichen oder beruflichen Erfahrungen, aber auch vollkommen neue Ideen einzubringen. In der dritten Phase, widmet sich die Gruppe schließlich der konkreten Umsetzung. Hierbei wurden die vermeintlich utopischen Ideen in die Realität „übersetzt“.

„Wir haben den Wissensschatz der Gruppe gehoben und sind begeistert von den Ergebnissen. Die Bandbreite der Ideen war enorm groß und wir können vieles davon in unsere praktische Arbeit mitnehmen“, freuten sich die stellvertretenden Unterbezirksvorsitzenden Björn Brede (Frankenau) und Andreas Schaake (Edertal). Es hätten sich in der dritten Phase besonders große Themenpools zu drei Schwerpunkten herausgebildet, die man daher verstärkt in Angriff nehmen wolle: 1. Stärkung der Ortsvereine, 2. Wege zur Aktivierung und Gewinnung von Mitgliedern und 3. Inhaltliche Themen. Hier diskutierten die Teilnehmen unter anderem die Möglichkeiten des kostenfreien Zugangs zur Bildung.

„Diese Zukunftswerkstatt hat uns Zuversicht gegeben und in der Gewissheit bestätigt, dass die SPD die Themen aufgreift, die die Menschen bewegen“, so Weltecke. „Die kommenden Wochen und Monate werden im Zeichen der Umsetzung dessen stehen, was wir gemeinsam entwickelt haben, wir können uns aber auch eine Neuauflage der Veranstaltung vorstellen, bevor wir in die wichtigen Wahlen auf Landes- und Bundesebene gehen“.

Auf dem Bild: Einige Teilnehmer der "Zukunftswerkstatt" in einer Tagungspause

 

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