Seine derzeitige Position sowie die künftige Ausrichtung der Partei will der SPD Unterbezirk Waldeck-Frankenberg an diesem Wochenende bestimmen. Wie UB-Vorsitzender Dr. Christoph Weltecke erklärte, wird sich der Vorstand am 16. und 17. März zu einer zweitägigen Klausurtagung in Burgwald zusammenfinden. „Wir wollen uns dort mit grundsätzlichen Fragen unseres Selbstverständnisses, unserer Außendarstellung sowie unserer Wahrnehmung in der Öffentlichkeit auseinandersetzen, um unser Profil als linke Volkspartei noch deutlicher zu schärfen“, so Weltecke. Man werde Eckpunkte für die politische Arbeit auf Kreisebene festlegen und über die wichtigen Themenfelder der kommenden Zeit diskutieren.
Im Anschluss an die Klausurtagung findet am Samstag, dem 17. März, ab 14.00 Uhr ein Unterbezirksparteitag, ebenfalls in Burgwald, statt. Neben den Berichten des Unterbezirksvorsitzenden, des Vorsitzenden der Kreistagsfraktion und des Landrats werden unter anderem auch Delegiertenwahlen für Bundes-, Landes- und Bezirksparteitage auf der Tagesordnung stehen. Als inhaltlichen Schwerpunkt werden die Sozialdemokraten das Thema „Gerechter Lohn – gerechte Arbeit“ diskutieren. Als Gastredner hierzu konnten die Genossen den Vorsitzende der DGB Region Nordhessen, Michael Rudolph, gewinnen.
„Das Thema der sozialen Gerechtigkeit ist eines unserer derzeit wichtigsten Themen. Wir hoffen, dass wir durch das Referat und die anschließende Diskussion das Thema noch stärker in der Partei verankern und einen hohen Mobilisierungsgrad bei unseren Mitgliedern erzielen können.“, so der Unterbezirksvorsitzende. Wie Weltecke weiter berichtete, liegen auch bereits einige Anträge vor, mit denen sich der Parteitag beschäftigen wird, diese betreffen unter anderem die Erhöhung der Kilometerentschädigung für Berufspendler sowie die Einberufung einer Betriebs- und Personalrätekonferenz auf Kreisebene durch den Unterbezirksvorstand.