„Das war der erste Schritt zu einem guten Wahlergebnis“, so kommentiert SPD-Unterbezirksvorsitzender Karl-Heinz Stadtler die einmütige Zustimmung des Unterbezirksvorstands zu einem Listenentwurf für die Kreistagswahl im kommenden März.
Vergleichsweise früh wollen die Waldeck-Frankenberger Sozialdemokraten ihre Liste für die anstehende Wahl beschließen lassen. Bereits für den 11. September sind die Delegierten zu einem Parteitag nach Edertal-Affoldern eingeladen. Und natürlich erhoffen sich die Arbeitsgruppe, die den Entwurf erarbeitet hatte, und der Unterbezirksvorstand nun ein ähnlich gutes Ergebnis beim Parteitag.
Die SPD hofft zuversichtlich auf Stimmen- und Listengewinne bei den Wahlen. Das kommt nach Meinung von Hannelore Eckhardt, der stellvertretenden Vorsitzenden der Kreis-SPD, auch darin zum Ausdruck, dass fast 90 Frauen und Männer sich für eine Kandidatur bereit erklärt haben, deutlich mehr als jene 71, die maximal auf einen Wahlzettel für die Kreistagswahl passen.
Nicht nur der Unterbezirksvorstand, sondern auch viele Ortsvereinsvorsitzende und Mitglieder der derzeitigen Kreistagsfraktion nahmen an der Sitzung teil und äußerten sich ebenfalls zufrieden über den vorgelegten Entwurf. Fast alle Gemeinden des Landkreises – nur in einer Kommune hat die SPD keinen Ortsverein – können darauf hoffen, über die SPD-Liste im künftigen Kreisparlament vertreten zu sein. Viele Frauen und einige recht junge Leute werden für aussichtsreiche Listenplätze vorgeschlagen. Juso-Vorsitzender Andreas Schaake jedenfalls findet: „Ich freue mich darüber und es ist gut so, dass neben sehr erfahrenen Männern und Frauen auch junge Leute eine Chance bekommen.“
Iris Ruhwedel, eine der stellvertretenden Vorsitzenden der Kreistagsfraktion, freut sich besonders darüber, dass viele Frauen zur Kandidatur bereit waren und auch aussichtsreich positioniert wurden: „Sicher wird die SPD auch im nächsten Kreistag die Fraktion mit dem höchsten Frauenanteil sein.“ Fraktionsvorsitzender Reinhard Kahl erklärt den frühen Termin für die Listenaufstellung: „Mit der bisherigen Fraktion und den neuen Kandidaten, mit dem Unterbezirksvorstand und mit Dr. Reinhard Kubat zusammen wollen wir nun in aller Ruhe, aber zielstrebig ein Wahlprogramm erarbeiten, das realistisch und ausgewogen, aber vor allem auch zukunftsorientiert ist.“