SPD-Unterbezirksvorstand besucht neue Logistikhalle in Volkmarsen

Veröffentlicht am 26.06.2012 in Landkreis

Schon bei seinem Amtsantritt im September vergangenen Jahres hatte der neue Vorsitzende des SPD-Unterbezirks Waldeck-Frankenberg, Dr. Christoph Weltecke (Korbach), angeregt, die Sitzungen des Gremiums künftig zu dezentralisieren und jeweils mit der Besichtigung interessanter Projekte und Initiativen vor Ort zu verbinden. "Wir wollen als Partei auf die Menschen zugehen, ihnen zuhören und erfahren, welche Themen sie interessieren und bewegen", so Weltecke. Dies entspreche guter sozialdemokratischer Tradition in Hessen.

Die jüngste Sitzung des Unterbezirksvorstands fand in Volkmarsen statt. Vorgeschaltet war eine vom SPD Ortsverein Volkmarsen mit seiner Vorsitzenden Christel Keim eine Besichtigung der neuen Logistik-Halle der Rudolph-Logistik-Gruppe aus Baunatal organisiert, die mittlerweile ihrer Bestimmung übergeben werden konnte. „Wir Sozialdemokraten sind überzeugt davon, dass dieses Projekt der Auftakt zu einer großartigen Entwicklung in Nordwaldeck sein kann“, betonte Weltecke. Seit vielen Jahren sei versucht worden, die Region als Logistik-Standort zu etablieren, jetzt endlich habe man, vor allem auch dank der schnellen und unbürokratischen Unterstützung durch Landrat Dr. Reinhard Kubat einen Durchbruch erreicht, der Perspektiven für die Zukunft eröffne.

Die 50.000 qm große Halle konnte in nur wenigen Monaten Bauzeit von dem Hamburger  Investor Ixocon errichtet werden, der sie langfristig an die Rudolph-Logistik-Gruppe verpachtete. Erfreulich seien auch die günstigen Prognosen, die der Standort erhalte. So ist es nach den Vorstellungen von Investor und Betreiber durchaus nicht ausgeschlossen, dass weitere Hallen und sonstige Einrichtungen hinzukommen könnten. Hier sehen die Sozialdemokraten eine gute Chance für die Stärkung der Region gegen die Folgen des demografischen Wandels. Dort, wo es Arbeit gebe, könnten die Menschen bleiben und müssten nicht fortziehen.

Als erfreulich bewerteten es die Vorstandsmitglieder auch, dass die entstandenen Arbeitsplätze, zunächst 50, aber mit der Option auf eine Anhebung auf bis zu 120, deutlich über dem Mindestlohnniveau eingestuft wurden.

Als erfreulich bewertete es der Unterbezirksvorstand, dass bei der Standortentscheidung für Volkmarsen auch der vorhandene Bahnanschluss ein wichtiges Kriterium gewesen ist. „Angesichts dessen sollten sich alle Kritiker überlegen, ob sie sich vorschnell gegen Reaktivierungspläne von Bahnstrecken im  Landkreis aussprechen wollen“, so Weltecke. „Volkmarsen zeigt, dass ein Bahnanschluss ein knallharter Standortfaktor sein kann und ich bin sicher, dass die Bedeutung von Bahnanbindungen in Zukunft eher noch zunehmen wird“.

Weltecke bekräftigte noch einmal, dass sich auch der SPD Unterbezirksvorstand Waldeck-Frankenberg mit Nachdruck für den schnellen Bau der geplanten Umgehungsstraße einsetzen wird, die zur Entlastung der Innenstadt dienen soll. Die Zusage des Kreises, diese Straße zu bauen, war die Voraussetzung dafür gewesen, dass die Bürgerinitiative für ein lebenswertes Volkmarsen auf ein Bürgerbegehren verzichtet und den Bau der Halle ermöglicht hatte. „Wir werden das Vertrauen der Menschen nicht enttäuschen, sondern uns für die Einhaltung des Versprechens einsetzen“, betonte der Unterbezirksvorsitzende. Die SPD wolle sich den Menschen im Landkreis als verlässlicher Partner zeigen.

Beeindruckt von den Dimensionen. Der SPD Unterbezirksvorstand mit dem Vorsitzenden Dr. Christoph Weltecke (8.v.r.) beim Besuch der neuen Logistikhalle in Volkmarsen.

 

 

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