SPD Waldeck-Frankenberg zu Besuch bei der Polizei Korbach

Veröffentlicht am 09.07.2013 in Presse

Arbeit kennenlernen und Belange wahrnehmen

Korbach. „Regionale Themen und Belangen wahrnehmen, um die Interessen der Region im hessischen Landtag bestmöglich vertreten zu können“, so der Leitsatz des Spitzenkandidaten der SPD-Waldeck-Frankenberg  Dr. Christoph Weltecke für die  Landtagswahl am 22. September 2013.

Aus diesem Grund besuchte eine Delegation der Sozialdemokratischen Partei die Polizeidienststelle Korbach. Ziel des Besuchs war es, einen tieferen Einblick in die örtliche Polizeiarbeit zu erlangen, aber auch sich mit  Herausforderungen und Problematiken vertraut zu machen. Im Zentrum dieser Informations- und Diskussionsveranstaltung standen Themen wie die personelle Situation der Dienststellen,  die Belastung der dienstführenden Beamten sowie die Forderungen der Gewerkschaft  der Polizei (GdP).

Dienststellenleiter Uwe Kümmel: „Unsere Aufgabe als Polizei Korbach ist es, sieben Städte und Gemeinden mit rund  60 000 Einwohnern auf einer Fläche von 611km² zu betreuen und vierundzwanzig Stunden für den Bürger ansprechbar zu sein“. Dass dies mit den planmäßig vorhandenen Stellen bei wachsenden Einsatzzahlen und einem gleichzeitig steigenden Altersdurchschnitt der Beamten nicht immer ganz einfach ist, wurde schnell deutlich. So beschrieben Kümmel und seine Kollegen Manfred Bergener (Leiter der dezentralen Ermittlungsgruppe), Jörg Dämmer (Kreisvorsitzender der GdP) sowie Diana Manthey die körperliche, aber auch seelische Belastung, die vor allem im Schichtdienst entstehe. Zwar sei das Polizeipräsidium Nordhessen technisch sehr gut ausgestattet, trotzdem ließen eine hohe Vorgangsbelastung und Verpflichtungen im Rahmen von überregionalen Einsätzen die Dienststellen in personelle Engpässe geraten, das Ableisten von Überstunden gehöre zum Alltagsgeschäft.

Dämmer (GdP) betonte, die 42-Stunden-Woche sowie die seit zehn Jahren stagnierenden Zuschläge für den Dienst zu ungünstigen Zeiten (Nacht- und Feiertagsdienste) seien nicht länger vertretbar. Die SPD signalisierte ihre Unterstützung für diese Belange der Polizei und sprach sich für eine noch engere Zusammenarbeit mit der Gewerkschaft aus. Sie erklärte des Weiteren, die Einstellung von Polizeianwärtern in der nächsten Legislaturperiode aufstocken zu wollen.

„Die hessische Polizei ist ein wesentlicher Garant für die innere Sicherheit!“, lobte Weltecke zum Abschluss des Gesprächs den professionellen Einsatz der Beamtinnen und Beamten und sichert für den Fall seiner Wahl zu den nun aufgenommenen Gesprächsfaden nicht abreißen lassen zu wollen.

 

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