Starker Schröder mobilisiert Partei

Veröffentlicht am 10.09.2005 in Bundespolitik

Berlin/Korbach. Der Wahlparteitag der SPD in Berlin erreichte nach Auffassung von Waldeck-Frankenbergs Unterbezirksvoritzenden Karl-Heinz Stadtler sein Ziel: „Ein starker Gerhard Schröder mobilisiert die Partei für die letzten 18 Tage des Bundestagswahlkampfs.“


Neben ihm selbst als Delegiertem nahmen auch Hannelore Eckhardt, Iris Ruhwedel und Reinhard Kahl aus Waldeck-Frankenberg als Gäste am Parteitag im Berliner Hotel „Estrel“ teil. Und sie alle waren sich einig: „Es lohnt sich, wenn wir uns mit aller Kraft für einen Erfolg der SPD einsetzen.“

Stadtler meinte, dass Schröder vor allem in seiner Kritik an Kirchhofs Steuervorschlägen überzeugend war. „Eine pauschale Streichung aller Zuschläge bedeutet ein Ende des Sozialstaats“, fasste er zusammen. Die Steuerfreiheit von Nacht-, Wochenend- und Feiertagsarbeit, der Wegfall der Pendlerpauschale würden vor allem denjenigen Opfer abverlangen, die gesellschaftlich wichtige Arbeit leisten: Schichtarbeiter, Krankenschwestern und Polizisten zum Beispiel. Und die Streichung der sogenannten Übungsleiterpauschale, die nicht nur die Sportvereine, sondern auch Feuerwehren, nebenberufliche Pflege und viele andere ehrenamtliche Tätigkeiten beträfe, bedeutet nach Stadtlers Auffassung eine erhebliche Erschwernis der Arbeit aller betroffenen Vereine und Organisationen.
Stadtler will nun auch die SPD-Ortsvereine in Waldeck-Frankenberg dazu aufrufen, im Wahlkampf-Endspurt noch einmal alle Kräfte für den Erfolg zu mobilisieren.

 

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