„ Der größte Gegner der SPD ist nicht die politische Konkurrenz, sondern der Verlust des Vertrauens in die Gestaltungskraft der Politik“, sagte der hessische Spitzenkandidat Thorsten Schäfer-Gümbel beim traditionellen Frühschoppen auf dem Bad Arolser Kram- und Viehmarkt. Nur wenn man gemeinsam um das Vertrauen der Wählerinnen und Wähler in Hessen werbe und vermittele, dass es sich lohnt für die SPD zu stimmen, dann könne der Wechsel in Hessen gelingen, so Schäfer-Gümbel
Für seine Ansprache, in der er sich klar positionierte und sich für eine Wende in der Bildungspolitik, den Mindestlohn sowie eine familienfreundlichere Politik aussprach, erntete er im gut besuchten Festzelt eine Menge Applaus.
Im Vorfeld richteten sich auch der SPD-Landtagskandidat und Unterbezirksvorsitzende Dr. Christoph Weltecke sowie der Bundestagsabgeordnete Ullrich Meßmer an das Publikum. Dr. Weltecke forderte unter anderem die Stärkung des ländlichen Raums: „Gemeinsam müssen wir uns dafür einsetzen, dass Nordhessen zukunftsfähig gemacht wird.“ Dazu seien Investitionen in die Infrastruktur nötig, um wohnortsnahe Bildungsangebote oder die ärztliche Versorgung zu gewährleisten. Meßmer knüpfte an die Worte seines Vorredners an: „Um die Interessen Nordhessen im Land und im Bund vertreten zu können, müssen wir die Menschen vor Ort kennenlernen.“ Viele bedrücke die Situation auf dem Arbeitsmarkt, das verdiente Geld reiche nicht zum Leben. Deshalb sprach sich Meßmer für Neuregelungen aus: „Wir müssen uns dafür einsetzen, dass Löhne gerechter werden. Arbeit muss sich lohnen!“
Gemeinsam warben Schäfer-Gümbel, Dr. Weltecke und Meßmer für den politischen Wechsel in Hessen und baten um das Vertrauen der Wählerinnen und Wähler, damit am 22. September die Weichen für ein gerechteres Hessen gestellt werden.