Presse
21.12.2014 in Presse von SPD Waldeck-Frankenberg
Kassel. Eine große Chance für die Neuausrichtung der Energieversorgung in der Region sieht die SPD-Nordhessenrunde in der erfolgreichen Rekommunalisierung des großen ehemaligen Energieversorgers eon-Mitte in die EAM. In einem Gespräch mit EAM-Geschäftsführer Georg von Meibom sowie Andreas Wirtz (Geschäftsführer der EAM-Netzgesellschaft) und Ulrich Halfmann (Leiter der Geschäftssteuerung) erklärten die nordhessischen Landtagsabgeordneten, dass dieser Schritt auch ein großer Vertrauensbeweis in die Leistungsfähigkeit des Unternehmens darstelle. „Die neue EAM ist im Wettbewerb gut aufgestellt“, betonte die Sprecherin der SPD-Nordhessenrunde, Brigitte Hofmeyer. Nachdem im vorigen Spätherbst die Landkreise den Grundstein für die Rekommunalisierung gelegt haben, ist die Energieversorgung vorrangig dem Gemeinwohl verpflichtet. „Der Betrieb der Verteilnetze für Strom-, Gas und Fernwärme ist Teil der Daseinsvorsorge und darf sich nicht ausschließlich an Gewinnmaximierungsinteressen und steigenden Börsenkursen orientieren“, betonte auch der energiepolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Timon Gremmels.
19.12.2014 in Presse von SPD Waldeck-Frankenberg
Trachte als Vorsitzender bestätigt
Waldeck-Frankenberg. Die Arbeitsgemeinschaft 60 plus der SPD Waldeck-Frankenberg hatte zur Unterbezirkskonferenz in Vöhl-Herzhausen eingeladen. lm Mittelpunkt dieser Veranstaltung standen dieses Mal Vorstands- und Delegiertenwahlen sowie die Kreispolitik.
Vorsitzender Günther Trachte konnte den Unterbezirksvorsitzenden Dr. Christoph Weltecke, den SPD-Kreistagsfraktionsvorsitzenden Reinhard Kahl und den Bezirksvorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Siegfried Richter als Gäste begrüßen.
17.12.2014 in Presse von SPD Waldeck-Frankenberg
Wiesbaden/Frankenberg. Am 17.12.2014 lud die heimische SPD-Landtagsabgeordnete Dr. Daniela Neuschäfer zu ihrer zweiten Wahlkreisfahrt nach Wiesbaden ein. Der Bus startete in den frühen Morgenstunden mit rund 50 Personen Richtung der hessischen Landeshauptstadt. Neuschäfer war bereits vor Ort, da in der Woche das Plenum das letzte Mal für dieses Jahr zusammentraf.
Zunächst erhielten die Gäste eine Einführung in die parlamentarische Arbeit, die aktuelle Plenarsitzung und den Besuchsablauf. Im Anschluss verfolgten sie für eine Stunde von der Besuchergalerie aus die Plenarsitzung, die kurz vor dem Jahreswechsel von zahlreichen Haushaltsdebatten geprägt war. Die Gäste konnten die hitzigen Diskussionen des Plenums miterleben und so hautnah einen Einblick in die parlamentarische Arbeit erhalten. Im Rahmen eines persönlichen Gesprächs hatte die Besuchergruppe die Möglichkeit, von ihren Eindrücken zu erzählen und Fragen an ihre heimische Landtagsabgeordnete zu stellen. Dr. Neuschäfer berichtete von ihren Aufgaben im Hessischen Landtag, die sie seit fast einem Jahr begleitet. „Wichtig ist mir, die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger aus dem Wahlkreis vor Ort mit Herzblut zu vertreten und Themen mit echten Inhalten zu füllen“, machte sie deutlich.
17.12.2014 in Presse von SPD Waldeck-Frankenberg
Wiesbaden/Frankenberg. Die SPD im Hessischen Landtag fordert eine Drittelfinanzierung der Kosten der Schulsozialarbeit und brachte einen entsprechenden Antrag anlässlich in den Hessischen Landtag ein. Im SPD-Antrag wird gefordert: „Der Hessische Landtag bekräftigt die Position des früheren Kultusministers Banzer, dass zur Finanzierung der Schulsozialarbeit eine Drittelfinanzierung angestrebt werden soll, wonach das Land, der jeweilige Schulträger und die jeweilige Standortkommune ein Drittel der Kosten tragen“.
Man erwarte von der Landesregierung nun das Einhalten dieser Zusage, um somit endlich den weiteren Ausbau der Schulsozialarbeit voranzubringen, so Dr. Daniela Neuschäfer, die sich gemeinsam mit dem bildungspolitischen Sprecher der hessischen SPD der Thematik in diversen parlamentarischen Initiativen angenommen hatte.
11.12.2014 in Presse von SPD Waldeck-Frankenberg
Wiesbaden/Frankenberg. Der neueste „Chancenspiegel“ der Bertelsmann-Stiftung bescheinigt dem hessischen Schulsystem nur Mittelmäßigkeit. Hessen schneide bei Bildungsgerechtigkeit nur minimal besser ab als in den Vorjahren, habe aber weiterhin gravierende Defizite, die behoben werden müssten. „Der Anteil der Schulabgänger ohne Abschluss ist nicht hinnehmbar. Wenn in manchen Regionen an den Schulen jeder zehnte Schüler nicht zum Hauptschulabschluss geführt wird, ist das eine Bankrotterklärung der Landesregierung,“ so die heimische Abgeordnete Dr. Daniela Neuschäfer Donnerstag in Wiesbaden.
Hessen weise mit 3,2 Prozent die bundesweit höchste Quote von Sitzenbleibern in der Sekundarstufe I und II auf. Das zeige einmal mehr, dass die notwendige Förderung in Hessen vielerorts fehle und zu viele Schülerinnen und Schüler die Misserfolgserfahrung der Klassenwiederholung sammelten. Bei den Schulwechslern liege Hessen mit Bayer an der Spitze: Insgesamt 415 Aufwärtswechseln in eine vermeintlich höhere Schulart standen 3.176 Abwärtswechsel gegenüber, mit einer erheblichen regionalen Spreizung.