Pflegeausbildung, fehlendes Personal für die Pflege und stationäres Hospiz im Fokus
Frankenberg. Auf Einladung von Landtagskandidatin Daniela Neuschäfer besuchte der SPD-Unterbezirksvorstand mit dem Unterbezirksvorsitzenden und Landtagskandidaten Dr. Christoph Weltecke an der Spitze das Schulzentrum für Pflegeberufe am Kreiskrankenhaus Frankenberg.
Gemeinsam mit dem Vorsitzenden der SPD Kreistagsfraktion Reinhard Kahl und Dr. Edgar Franke als Mitglied des Gesundheitsausschusses des Deutschen Bundestages ließen sich die Sozialdemokraten von der Leiterin der Pflegeschule, Christel Weimann, zunächst umfassend über die Aus-, Fort- und Weiterbildung im Pflegebereich informieren. Frau Weimann berichtete über Schülerzahlen, Ausbildungsbereiche, -konzepte sowie –ziele und erläuterte die Voraussetzungen für die Ausbildung.
Gemeinsam mit der Leiterin diskutierten die Teilnehmer anschließend über die Zukunft der Pflege und die Gefahr eines Pflegenotstandes. Wie verheerend dieser in Zukunft sein wird, zeigen Studien des Wirtschaftsforschungsinstitut (WifOR) und des Wirtschaftsprüfungsinstitut PriceWaterhouseCoopers. Laut diesen Studien bleiben innerhalb der nächsten zehn Jahre 140.000 Stellen von Krankenschwestern, Pflegern und andere nicht-ärztlichen Fachkräften unbesetzt. Die Zahlen für das Jahr 2030 werden sogar mit 800.000 fehlenden Pflegekräften beziffert.
Auch der Landkreis Waldeck-Frankenberg altert und die Menschen werden zukünftig mehr medizinische Versorgung als jemals zuvor benötigen, dessen sind sich die Mitglieder des Unterbezirksvorstandes bewusst. Sie wollen deshalb mit dem Einsatz für gute und praxisrelevante Rahmenbedingungen Pflegeschulen und somit Aus-, Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten kontextsensibel unterstützen. Im Zusammenhang mit der Ausbildung von Gesundheits- und Krankenpfleger erläuterte Frau Weimann auch die Arbeit des ambulanten Hospizes und die Bedeutung eines stationären Hospizes in Waldeck-Frankenberg.
Die Koalition im Kreistag hat die Einrichtung eines Hospizes in ihrem Wahlprogramm festgeschrieben. Deshalb stellte der SPD-Unterbezirksvorsitzende Dr. Christoph Weltecke bekräftigend klar dass ein Hospiz gewollt ist und die Unterstützung der SPD finden wird. Er ist sich sicher: „Gemeinsam finden wir einen Weg!“.

Das Bild zeigt den Unterbezirksvorstand der SPD Waldeck-Frankenberg mit Frau Weimann (vorn, dritte von rechts), der SPD-Landtagskandidatin Daniela Neuschäfer (vorn, zweite von links), dem SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Edgar Franke (vorn, dritter von links), dem SPD-Landtagsabgeordneten Reinhard Kahl (vorn, zweiter von rechts) und dem Vorsitzenden und SPD-Landtagskandidaten Dr. Christoph Weeltecke (vorn, rechts).