Zum Tod von Johannes Rau

Veröffentlicht am 04.02.2006 in Bundespolitik

Johannes Rau


Zum Tode von Johannes Rau erklärt der SPD-Unterbezirksvorsitzende Karl-Heinz Stadtler:
Die SPD im Landkreis Waldeck-Frankenberg trauert um Johannes Rau. Wir haben einen vertrauten Menschen verloren, der wie kaum ein anderer als Politiker durch seine Menschlichkeit und seine Gesprächsbereitschaft Beispiel gebend war. Aus seinem tiefen Glauben heraus hat er sich als Sozialdemokrat in seinen politischen Ämtern für Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität eingesetzt.

Als erstem Bundespräsidenten wurde ihm, nicht zuletzt aufgrund seines lebenslangen Einsatzes für die Aussöhnung mit Israel, die Ehre zuteil, vor dem israelischen Parlament zu sprechen.
Wir trauern um einen Sozialdemokraten mit besonderen Gaben. Sehr treffend charakterisiert ihn Bundespräsident Horst Köhler, wenn er schreibt, es entsprach Raus Wesen, Brücken zu bauen statt Gräben zu ziehen; Unterschiede nicht zu übergehen, aber Gemeinsamkeiten zu suchen. Er hat versöhnt, statt zu spalten. Auch darin bleibt Johannes Rau Vorbild.
Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie.

Ein Kondolenzbuch zur Bekundung der Anteilnahme liegt am 6. und 7. Februar von 11 bis 16 Uhr im SPD-Büro Frankenberg, Geismarer Str. 11, aus.

 

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