Das war das große Thema der Sozialdemokraten beim Hessengipfel am vergangenen Wochenende in Friedewald: Eine stärkere Orientierung der Politik auf Arbeit und Gerechtigkeit. Existenzsichernde Arbeit für alle, umfassende Angebote für Qualifizierung und Förderung – das sind Kernforderungen der SPD an den Arbeitsmarkt und dessen künftige Gestaltung.
Auf Vorschlag des Waldeck-Frankenberger SPD-Vorsitzenden Karl-Heinz Stadtler beschloss der Vorstand des Unterbezirks in seiner letzten Sitzung, diese Thematik in den nächsten Wochen intensiv zu diskutieren. „Die SPD will als Partei der sozialen Gerechtigkeit und als offene und diskussionsfreudige Partei wahrgenommen werden, in der die Mitglieder an der inhaltlichen Orientierung der Partei mitwirken“, so Stadtler.
Die Ortsvereine, alle Parteimitglieder und Bürgerinnen und Bürger, die sich der sozialen Gerechtigkeit verpflichtet fühlen, sind eingeladen und aufgefordert, sich an dieser Diskussion zu beteiligen. Insbesondere auch diejenigen, die von Berufs wegen mit diesem Thema befasst sind oder sich aus anderen Gründen besonders gut auskennen, sind gefragt. Grundlage der Diskussion ist ein 20seitiges Papier, das beim Hessengipfel vorgelegen hat und in der SPD-Geschäftsstelle in Korbach angefordert werden kann.
„Bis zu unserer Vorstandssitzung am 11. Februar eingegangene Stellungnahmen werden wir dort diskutieren und zu einem Papier zusammenfassen, mit dem wir uns an der Diskussion in der Hessen-SPD beteiligen“, erklärt Karl-Heinz Stadtler.