03.01.2008 in Landkreis von SPD Waldeck-Frankenberg

SPD-Unterbezirk ehrt Inge und Werner Wrage

 

Als der Unterbezirksvorstand der Sozialdemokraten vor Weihnachten verdiente Genossinnen und Genossen ehrte, lag Werner Wrage im Krankenhaus; da wollte auch seine Frau Inge lieber noch ein paar Tage warten.

Eine Veranstaltung des Vöhler SPD-Ortsvereins zum Jahresabschluss bot dann einen passenden Rahmen, die Ehrung nachzuholen.
Unterbezirksvorsitzender Karl-Heinz Stadtler würdigte das jahrzehntelange ehrenamtliche Engagement in kommunalen Gremien und in der Partei. Seit den 60er Jahren ist das Ehepaar politisch aktiv.

18.05.2007 in Landkreis von SPD Waldeck-Frankenberg

SPD-Unterbezirksvorstand besucht Eine-Welt-Laden im Korbacher Corvita

 
Beim Besuch im Eine-Welt-Laden

Den Eine-Welt-Laden im Korbacher Öko-Kaufhaus Corvita hat der Unterbezirksvorstand der Waldeck-Frankenberger SPD in dieser Woche besucht.
Franz Harbecke, der Vorsitzende der Eine-Welt-Initiative Korbach, empfing die Besuchergruppe. Zunächst stellte er die Organisation des Kaufhauses vor: Lebenshilfe Waldeck-Frankenberg, Eine-Welt-Initiative Korbach und das Bistro der Beschäftigungsgesellschaft Waldeck-Frankenberg teilen sich den unteren Raum. Im oberen Geschoss sind zudem noch verschieden Unternehmen aus dem ökologischen Bausektor angesiedelt.

05.05.2007 in Landkreis von SPD Waldeck-Frankenberg

Zur Privatisierungspolitik der Kreisspitze

 

Auszug aus der Rede des
Unterbezirksvorsitzenden Karl-Heinz Stadtler
beim Unterbezirksparteitag am 21. April 2007 in Münden

Die Kreispolitik des letzten Jahres ist von einem einzigen Thema dominiert worden: der Diskussion um das Kreiskrankenhaus in Frankenberg, dem einzigen Krankenhaus in Trägerschaft des Kreises. Die Haltung der SPD war von Anfang an ganz eindeutig und klar: Wir wollen, dass das Krankenhaus in kommunaler Trägerschaft bleibt, wobei wir unter kommunaler Trägerschaft verstehen, dass diejenigen, die zu entscheiden haben, denen gegenüber in der Verantwortung sind und bleiben, über die und für die sie entscheiden. Wir haben vor dem Verkauf der Häuser in Arolsen und Bad Wildungen eine Kooperation aller vier kommunaler Häuser gewollt; als Bad Wildungen auf Grund der dortigen Mehrheitsverhältnisse privatisiert wurde, haben wir folgerichtig – z.B. ganz explizit 2003 im Landratswahlkampf – die Zusammenarbeit der Häuser in Frankenberg, Korbach und Bad Arolsen gefordert wenn wir auch den Begriff der Fusion noch außen vor gelassen, zum damaligen Zeitpunkt auch nicht gewollt haben. Und nachdem auch das Bad Arolser Krankenhaus nicht mehr der Stadt gehört, sind wir für eine Verbindung der beiden verbliebenen Häuser eingetreten. Dies ist auch jetzt unsere Linie.

18.02.2007 in Landkreis von SPD Waldeck-Frankenberg

Offener Brief an den Korbacher Bürgermeister Klaus Friedrich

 

Lieber Kreistagskollege,
sehr geehrter Herr Bürgermeister Friedrich,

Ihr „Magisches Quadrat“ – so bezeichnen Sie ja Ihre vier Eckpunkte für ein „vereinigtes“ kommunales Krankenhaus – hat sicherlich durchaus auch mit „Magie“ zu tun. Kaum zu glauben, wie Sie dies schaffen wollen, wo doch selbst unser wirtschaftskompetenter Herr Landrat sich so ehrgeizige Ziele – zumindest in Bezug auf das Kreiskrankenhaus – noch nicht gesteckt hat.
Sei’s drum! – Wenn Sie es so meinen, wie Sie es darstellen und wie ich es verstehen will (und ich bin da noch nicht ganz sicher, wie ich es verstehen soll), haben Sie für Ihren Vorschlag nicht nur meine, sondern die Sympathie aller wohlmeinenden Menschen.
Doch vorher lassen sie uns doch mal bitte klären, ob Sie wirklich meinen, was ich verstehen „will“, oder ob es nicht vielleicht so ist, wie man es auch verstehen könnte. Die eine oder andere Formulierung in Ihren veröffentlichten Angeboten scheint mir doch zweideutig und missverständlich zu sein. (Es gibt Genossinnen und Genossen in der SPD, die sogar meinen, Ihr Angebot sei eindeutig und unmissverständlich, aber durchaus nicht so zu verstehen, wie ich es verstehen will.)

07.02.2007 in Landkreis von SPD Waldeck-Frankenberg

Potenzierte Absurdität

 

„Dies ist die Absurdität in Potenz“, erklärt SPD-Unterbezirksvorsitzender Karl-Heinz Stadtler (Vöhl) angesichts dessen, was am Freitag in den heimischen Zeitungen berichtet wurde. Da erkläre der Kreistagsvorsitzende Michael Kossmann (CDU, Willingen), dass eine Sitzung des Kreistags in Sachen Kreiskrankenhaus Frankenberg nicht dringlich sei, und da werde in derselben Ausgabe berichtet, der Landrat bereite einen möglichen Verkauf an die Rhön AG vor.

Die Vorgänge der letzten Wochen in diesem Zusammenhang fassen Stadtler und seine Stellvertreter Hannelore Eckhardt (Bad Arolsen) und Christoph Weltecke (Korbach) – sie alle gehören auch dem Fraktionsvorstand der SPD im Kreistag an - folgendermaßen zusammen:
In der Dezembersitzung des Kreistags hatte die SPD beantragt, sich dringlich mit der Situation um das Kreiskrankenhaus Frankenberg zu beschäftigen. Der Antrag fand zwar eine Mehrheit, aber die für eine Änderung der Tagesordnung erforderliche 2/3-Mehrheit wurde verfehlt. Darauf hin stellte die SPD denselben Antrag für die am 8. Februar vorgesehene nächste Sitzung des Kreistags. Und weil den Genossinnen und Genossen das ständige einseitig parteiliche Agieren des Vorsitzenden des Kreistags Michael Kossmann reichte, sollte er in dieser Sitzung gleichzeitig zum Rücktritt aufgefordert werden.