03.01.2008 in Landkreis von SPD Waldeck-Frankenberg

SPD-Unterbezirk ehrt Inge und Werner Wrage

 

Als der Unterbezirksvorstand der Sozialdemokraten vor Weihnachten verdiente Genossinnen und Genossen ehrte, lag Werner Wrage im Krankenhaus; da wollte auch seine Frau Inge lieber noch ein paar Tage warten.

Eine Veranstaltung des Vöhler SPD-Ortsvereins zum Jahresabschluss bot dann einen passenden Rahmen, die Ehrung nachzuholen.
Unterbezirksvorsitzender Karl-Heinz Stadtler würdigte das jahrzehntelange ehrenamtliche Engagement in kommunalen Gremien und in der Partei. Seit den 60er Jahren ist das Ehepaar politisch aktiv.

01.01.2008 in Service von SPD Waldeck-Frankenberg

Vor 75 Jahren: Januar 1933

 

Das Reichsarbeitsamt zählt Ende Januar 6 014 000 Arbeitslose. 46,7 Prozent der Gewerk-schaftsmitglieder sind arbeitslos, 23,3 Prozent arbeiten kurz.

29.10.2007 in Presse von SPD Waldeck-Frankenberg

Wilkes Kritik an Korbacher SPD unangemessen

 

Der SPD-Unterbezirksvorsitzende Karl-Heinz Stadtler hält die Kritik des Weiteren Kreisbeigeordneten Otto Wilke an der Stellungnahme der Korbacher SPD zum Lückenschluss der Kurhessenbahn zwischen Frankenberg und Korbach für unangemessen und inhaltlich falsch. Die Korbacher SPD hatte eine Teilverantwortung dafür, dass der Lückenschluss nun doch nicht erfolgen soll, bei Landrat Eichenlaub gesehen. Wilke stellte sich nun vor den Landrat und sah die Hauptschuld bei den nordhessischen Landräten.

Stadtler unterstützt die Position der Korbacher Genossen. „Der hohe Stellenwert der Kurhessenbahn für den Landkreis kommt in dessen Repräsentanz in den zuständigen Gremien nicht angemessen zum Ausdruck“. Während der Oberbürgermeister von Kassel und die Landräte der anderen nordhessischen Kreise selbst Mitglied in den Gremien seien, habe der Waldeck-Frankenberger Landrat seine persönliche Mitwirkung nicht für nötig befunden, sondern lasse den Landkreis auch nicht durch den Ersten Kreisbeigeordneten, sondern nur durch den „Weiteren Beigeordneten“ Wilke vertreten. Dies sei ein falsches Signal in Richtung Nordhessen gewesen.

Stadtler bekundet Respekt vor der Person und dem Engagement Wilkes, aber er sei eben „nur“ der „Weitere“ Beigeordnete und überdies Repräsentant einer der SPD derzeit sehr fern stehenden und außerdem recht kleinen und unbedeutenden politischen Gruppierung. Auch deshalb habe er wohl bei den Landräten keine Basis für nützliche und hilfreiche Gespräche gefunden. Im Gegenteil habe er häufig versucht, mit Hilfe der CDU geführten Landesregierung und deren Vertreter in den Gremien Einfluss auf Entscheidungen zu nehmen.

Gerade angesichts der anstehenden Beratungen im Kreistag zu diesem Thema ist nach Auffassung Stadtlers Ruhe und Sachlichkeit notwendig. Dass Wilkes Kompromissvorschlag, die Kurhessenbahn von Frankenberg aus nur bis Herzhausen fortzusetzen, bei Korbacher und anderen Nordwaldecker Kommunalpolitikern nicht auf Begeisterung stößt, liegt nach Stadtlers Auffassung auf der Hand: Korbach, Bad Arolsen, der Diemelsee und Willingen wären damit weiterhin ohne Bahnverbindung zum südhessischen Ballungsraum.

Außerdem würde eine Realisierung des Wilke Vorschlags auch langfristig problematisch wirken. Eine wesentlich höhere Nutzung der Bahn und damit verbundene höhere Einnahmen seien nur zu erzielen, wenn die vorhandene Lücke geschlossen wird. Ein Weiterbau nur bis Herzhausen könne dazu führen, dass die Strecke wegen der geringen Auslastung bei nächster Gelegenheit wieder stillgelegt würde.

18.05.2007 in Landkreis von SPD Waldeck-Frankenberg

SPD-Unterbezirksvorstand besucht Eine-Welt-Laden im Korbacher Corvita

 
Beim Besuch im Eine-Welt-Laden

Den Eine-Welt-Laden im Korbacher Öko-Kaufhaus Corvita hat der Unterbezirksvorstand der Waldeck-Frankenberger SPD in dieser Woche besucht.
Franz Harbecke, der Vorsitzende der Eine-Welt-Initiative Korbach, empfing die Besuchergruppe. Zunächst stellte er die Organisation des Kaufhauses vor: Lebenshilfe Waldeck-Frankenberg, Eine-Welt-Initiative Korbach und das Bistro der Beschäftigungsgesellschaft Waldeck-Frankenberg teilen sich den unteren Raum. Im oberen Geschoss sind zudem noch verschieden Unternehmen aus dem ökologischen Bausektor angesiedelt.

05.05.2007 in Allgemein von SPD Waldeck-Frankenberg

„Arbeitslosigkeit verstößt gegen die Menschenwürde!“

 

Auszug aus der Rede des
Unterbezirksvorsitzenden Karl-Heinz Stadtler
beim Unterbezirksparteitag am 21. April 2007 in Münden

Zur Sozialpolitik der SPD und
zur Diskussion um das Parteiprogramm:

Kern allen Übels ist, dass man Massenarbeitslosigkeit und Langzeitarbeitslosigkeit inzwischen als Selbstverständlichkeiten hinnimmt. Menschen definierten sich und ihren eigenen Wert früher über ihre Arbeit. Der Einzelne hatte den Eindruck, über seine Arbeit der Gesellschaft zu nützen. Er empfand sich als nützlich. Und der arbeitende Mensch hat Tugenden entwickelt, die es ihm ermöglichten, für die Gemeinschaft nützlich zu sein. Pünktlichkeit, Fleiß, Disziplin im positiven Sinne, die es dem Menschen ermöglicht hat, sein Leben, seine Arbeit und sein soziales Umfeld zu organisieren, diese Tugenden verhalfen dem Einzelnen auch zur Anerkennung durch die Anderen, machten ihn zum Vorbild für seine Kinder.
Die Arbeit verlieren, das bedeutet für den Einzelnen die Erkenntnis, dass man ihn nicht braucht. Und was ist für einen Menschen schlimmer als das Gefühl, nicht gebraucht zu werden?!