07.02.2007 in Landkreis von SPD Waldeck-Frankenberg

Potenzierte Absurdität

 

„Dies ist die Absurdität in Potenz“, erklärt SPD-Unterbezirksvorsitzender Karl-Heinz Stadtler (Vöhl) angesichts dessen, was am Freitag in den heimischen Zeitungen berichtet wurde. Da erkläre der Kreistagsvorsitzende Michael Kossmann (CDU, Willingen), dass eine Sitzung des Kreistags in Sachen Kreiskrankenhaus Frankenberg nicht dringlich sei, und da werde in derselben Ausgabe berichtet, der Landrat bereite einen möglichen Verkauf an die Rhön AG vor.

Die Vorgänge der letzten Wochen in diesem Zusammenhang fassen Stadtler und seine Stellvertreter Hannelore Eckhardt (Bad Arolsen) und Christoph Weltecke (Korbach) – sie alle gehören auch dem Fraktionsvorstand der SPD im Kreistag an - folgendermaßen zusammen:
In der Dezembersitzung des Kreistags hatte die SPD beantragt, sich dringlich mit der Situation um das Kreiskrankenhaus Frankenberg zu beschäftigen. Der Antrag fand zwar eine Mehrheit, aber die für eine Änderung der Tagesordnung erforderliche 2/3-Mehrheit wurde verfehlt. Darauf hin stellte die SPD denselben Antrag für die am 8. Februar vorgesehene nächste Sitzung des Kreistags. Und weil den Genossinnen und Genossen das ständige einseitig parteiliche Agieren des Vorsitzenden des Kreistags Michael Kossmann reichte, sollte er in dieser Sitzung gleichzeitig zum Rücktritt aufgefordert werden.

29.12.2006 in Landkreis von SPD Waldeck-Frankenberg

Hervorragende Männer und Frauen geehrt

 

Im Rahmen eines festlichen Abendessens, von Hilmar Potente aus Münden schmackhaft hergerichtet, ehrte die Waldeck-Frankenberger SPD kurz vor Weihnachten eine Genossin und sechs Genossen für ihr jahrzehntelanges Wirken in der Kommunalpolitik und für die Partei.


Seine Laudatio stellte Unterbezirksvorsitzender Karl-Heinz Stadtler (Vöhl) unter ein Zitat des Propheten Jeremia (29,7): „Suchet der Stadt Bestes, … denn wenn’s ihr wohlgeht, so geht’s auch euch wohl.“ Gemäß der Aufforderung des ersten Teilsatzes hätten die zu Ehrenden Verantwortung für das Gemeinwesen und für ihre Mitmenschen übernommen. Bei der Suche nach der Stadt Bestem hätten sie immer das Ganze und die Zukunft im Blick gehabt. Als Gegenleistung für all ihr Wirken sei ihnen kein materieller Reichtum zuteil geworden, aber sie hätten sich die Achtung und Anerkennung ihrer Mitmenschen redlich verdient. Für ihr vorbildliches Handeln wurde ihnen der Ehrenbecher der SPD Waldeck-Frankenbergs verliehen.
An der Ehrung wirkten der Parlamentarische Staatssekretär und Bundestagsabgeordnete Alfred Hartenbach sowie die Landtagsabgeordneten Hannelore Eckhardt und Reinhard Kahl mit.

29.12.2006 in Landkreis von SPD Waldeck-Frankenberg

Unterschriftenaktion „Kreiskrankenhaus“ wird fortgesetzt

 

Auch an diesem Wochenende werden in der Frankenberger Fußgängerzone Unterschriften dafür gesammelt, dass das Kreiskrankenhaus weiter besteht und in kommunaler Trägerschaft bleibt. Am Freitag von 14 bis 18 Uhr und am Samstag von 10 bis 18 Uhr haben Bürgerinnen und Bürger von Frankenberg und aus dem Einzugsgebiet des Krankenhauses die Möglichkeit, ihrem Willen Ausdruck zu verleihen.
Die bisherige Resonanz ist nach Auffassung des SPD-Unterbezirksvorsitzenden Karl-Heinz Stadtler hervorragend: „Fast jeder will unterschreiben; manche kommen allein deshalb in die Stadt, um unterschreiben zu können.“ Ein Bürger Grüsens habe ihm am Samstag vor Heiligabend erzählt, er sei wegen der Aktion mit der Familie zum Einkaufen nach Frankenberg zu kommen. Er finde es gut, dass man sich nicht alles gefallen lässt und sieht in der Unterschriftenaktion auch eine Möglichkeit, seinen persönlichen Protest auszudrücken.

17.12.2006 in Landkreis von SPD Waldeck-Frankenberg

Unterschriftenaktion gegen die Privatisierung des Kreiskrankenhauses ist voller Erfolg

 

„Frankenberg unterschreibt!“ So kommentiert SPD-Unterbezirksvorsitzender Karl-Heinz Stadtler die Unterschriftenaktion für die fortdauernde Existenz des Kreiskrankenhauses Frankenberg in kommunaler Trägerschaft. Ein bisschen war es schon während der Kreistagssitzung am vergangenen Freitag zu spüren, als nach Ablehnung des Dringlichkeitsantrags der SPD mit der Unterschriftensammlung begonnen wurde. Dass die Mitglieder der Fraktionen der SPD und der Grünen sowie der Abgeordnete der Linken unterschreiben würden, war vorher vermutet worden. Doch dann erklärten sich auch fast alle Repräsentanten der FWG und Frankenbergs Bürgermeister Engelhardt von der CDU durch Unterschrift solidarisch.

17.12.2006 in Landkreis von SPD Waldeck-Frankenberg

Bürger sollen ihre Meinung sagen

 

Der Kreistag Waldeck-Frankenbergs hat sich nicht – wie von der SPD beantragt – dafür ausgesprochen, dass das Kreiskrankenhaus in Frankenberg in kommunaler Trägerschaft bleibt. Der Unterbezirksvorstand der SPD ruft deshalb die Bevölkerung auf, sich nun per Unterschrift zu erklären. Jedes Mitglied des Unterbezirksvorstands und jedes Kreistagsmitglied der SPD hat Unterschriftenlisten, bei denen Bürger unter Angaben von Name und Adresse erklären können, dass sie dafür sind, das das Frankenberger Krankenhaus Kreiseigentum bleibt und nicht privatisiert wird.